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Aktuelles vom Vorstand

Newsletter Förderverein Laga 2020 -  Ausgabe November 2020

Mitgliederversammlung am 22. Oktober 2020

Am Donnerstag, den 22. Oktober 2020, fand in der Stadthalle Kamp-Lintfort die Mitgliederversammlung statt, u.a. zur Neuwahl des Vorstandes.

Nachdem der erste Vorsitzende des Fördervereins Wolfgang Roth den Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt, sowie die anwesenden Mitglieder des Fördervereins begrüßt hatte, richtete der Bürgermeister sein Grußwort aus.

In seinem Grußwort verwies Prof. Dr. Christoph Landscheidt darauf, dass die Landesgartenschau aufgrund der Pandemie anders verlaufen sei, als man sich dies vorgestellt hat. Es sei jedoch allen Beteiligten gelungen, das Beste aus der Situation zu machen. Die Besucherzahl von über 450.000 zeige, dass es die richtige Entscheidung war, die Landesgartenschau zu eröffnen, die trotz der Umstände noch zum „Sommermärchen“ wurde. In diesem Zusammenhang bedankte er sich für das große Engagement aller, die am Gelingen der LaGa 2020 beigetragen haben. Er betonte, dass es ein Alleinstellungsmerkmal sei, dass sich so viele Menschen so lange und so beständig ehrenamtlich eingesetzt haben.

Dieses Potential müsse genutzt und in die Zukunft getragen werden. Er verwies auf die Entstehung des neuen Stadtteils und den Zechenpark als touristische Attraktion. Kamp-Lintfort sei Teil der Metropole Ruhr, Teilnehmer der IGA 2027 und Kamp-Lintforts Industriekultur sei Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Abschließend appellierte er an die Mitglieder des Fördervereins LaGa 2020 an diesen Perspektiven mitzuarbeiten und heute schon die Pflöcke für die Zukunft zu setzen.

Kurzer Überblick

Der Vorsitzende Wolfgang Roth gab einen kurzen Überblick auf die zu Ende gehende Landesgartenschau. Er bedankte sich ganz herzlich bei den Mitgliedern des Fördervereins, der LaGa 2020 GmbH, den Sponsoren, der Stadtverwaltung, den vielen Vereinen und Verbänden, sowie bei seinen Vorstandskolleg/innen und den beratenden Mitgliedern, die gemeinsam dazu beigetragen haben, eine tolle Landesgartenschau auf die Beine zu stellen. Es gab sehr viele positive Rückmeldungen von Besuchern und Bürgern.

Er erinnerte an die starke Präsenz des Fördervereins bei zahlreichen Veranstaltungen, an die vielen Gespräche vor den Vereinen und die gute Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen in den vergangenen Jahren. Durch dieses unermüdliche Engagement konnten 851 Mitglieder gewonnen werden. 2019 und 2020 lag der Focus des Vereins dann mehr auf die Unterstützung der LaGa 2020 GmbH.

Ganz besonders hervorzuheben sind hier die ehrenamtlichen Ordner, die während der LaGa 2020 präsent waren, um auf die Corona-Vorschriften hinzuweisen, Informationen zu vermitteln und die Stadt als guten Gastgeber präsentiert haben. Auch die LaGa 2020 GmbH hat etliche positive Rückmeldungen zu allen Mitgliedern des Fördervereins gegeben, die sich durch ihren ehrenamtlichen und unermüdlichen Einsatz während der LaGa 2020 unverzichtbar gemacht haben.

Aus diesem Anlass wurden die 10 aktivsten Ehrenamtlichen ermittelt. Sie wurden im Rahmen der Mitglieder-versammlung namentlich genannt und erhielten als „Dankeschön“ ein von den Schülern der Niederrhein-Schule bemaltes Erdmännchen des Künstlers Rainer Bonk.

Die 10 Erdmännchen

Die 10 Erdmaennchen
Die 10 Erdmaennchen

Neuer Vorstand

Nach Verlesung des Kassenberichtes und dem Bericht der Kassenprüferinnen, wurde der bisherige Vorstand von den Mitgliedern entlastet.

Zur bevorstehenden Wahl des neuen Vorstandes informierte Wolfgang Roth darüber, dass er als Vorsitzender des Fördervereins nicht mehr zur Verfügung stehe. Des Weiteren beenden Elke Wimmer, Bettina Strobel und Prof. Dr. Jens Gebauer ihre Mitarbeit im Vorstand. Der bisherige Vorstand hatte sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wer die frei werdenden Positionen übernehmen könnte und dies ausgiebig diskutiert. So waren auch die Mitglieder des Fördervereins aufgerufen, sich zu melden und sich im Vorstand zu engagieren. Nach sehr vielen Gesprächen mit in Frage kommenden Mitgliedern, stellte der Vorsitzende folgende Konstellation des Vorstandes in der Mitgliederversammlung vor:

Barbara Mennekes

Vorsitzende

Dr. Christoph Müllmann

stellvertr. Vorsitzender

Bernd Kröger

stellvertr. Vorsitzender

Rainer Ullrich

Schatzmeister

Margareta Feistner

Schriftführerin

Prof. Daniela Lud

Beisitzerin

Andreas Iland

Beisitzer

 

Die Mitglieder des neuen Vorstandes wurden ohne Gegenstimmen gewählt und nahmen die Wahl an.

Abschließend wurde in einer Talkrunde mit den Vorstandsmitgliedern und dem Bürgermeister über die Zukunft des Fördervereins LaGa 2020 diskutiert.
Zunächst gratulierte Prof. Dr. Landscheidt dem neuen Vorstand. Er bedankte sich ganz herzlich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern, vor allem bei Wolfgang Roth für die geleistete Arbeit. Er betonte, dass der Förderverein auch zukünftig als Multiplikator fungieren solle und mit dazu beitragen könne, den Zechenpark als Spielfeld für Aktivitäten zu nutzen, Projekte durchzuführen und zur Attraktivität des neuen Stadtteils beitragen könne.

PRO Bahn

Zu dem Antrag von PRO Bahn, Druck auf die Deutsche Bahn auszuüben, damit der Bahnanschluss nicht erst 2026, sondern schon früher kommt, versicherte Prof. Dr. Landscheidt, dass dies auch im Sinne der Stadt sei und man sich dafür einsetze.

Dr. Christoph Müllmann berichtete, dass die Kooperation mit diversen Vereinen, dem Kalisto, verschiedenen Sportorganisationen, der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition, der Pappelseegruppe, der Werbe-gemeinschaft, Kitas und Schulen seitens des Fördervereins beibehalten werde. Es wurde im Vorstand bereits die Idee einer jährlichen „kleinen Gartenschau“, möglicherweise im Rahmen der geplanten Extraschicht, diskutiert. Dafür werden wieder viele Helfer aus dem Förderverein benötigt. Zudem hoffe man, dass einige Veranstaltungen, die in diesem Jahr coronabedingt ausgefallen sind, im Zechenpark nachgeholt werden können.

Mit Leben füllen

Barbara Mennekes betonte, dass der Förderverein bestrebt sei, die Begeisterung und das Engagement der Fördervereinsmitglieder auch für die nächsten Jahre zu erhalten, den Zechenpark zu bespielen und mit Leben zu füllen. Genannt wurden hier Beispiele des Urban Gardening um hier zugewiesene Flächen, Beete und Pflanzkübel in Kooperationen von Schulen, Kitas, Anwohnern und Gärtnereibetrieben in Unterstützung des Grünflächenamtes zu bepflanzen und zu pflegen. Des Weiteren sollen neue Traditionen geschaffen werden, wie beispielsweise das Zechenparkleuchten oder das Glühwein-Trinken unter dem Förderturm. Sie wies auf die ausgelegten Ideenkärtchen hin und forderte die Anwesenden auf, ihre Ideen und Vorschläge aber auch Kritik, aufzuschreiben.

Neue Vorschläge durch Ideenkärtchen

Einige Mitglieder haben etliche Vorschläge per Wortmeldung aber auch über Ideenkärtchen eingereicht. Nachfolgende Liste geben nur einen Ausschnitt und alle Vorschläge aber auch Kritiken wurden in einem Ideenspeicher aufgenommen.

  • den Namen des Fördervereins zukunftsorientierter umzubenennen
  • einzelne Projekte durchzuführen, und sich nicht in einer Vielzahl von Projekten zu verzetteln
  • den Quartiersplatz für Events nutzen für Konzerte, White Dinner, Pflanzentauschbörse
  • Gartenschaufest im Sommer, Weihnachtsmarkt im Winter
  • Beteiligung an der Extraschicht
  • Europaveranstaltungen z.B. mit Vereinen aus den Niederlanden
  • Kalisto weiterhin unterstützen
  • weiterhin Gästeführungen durchzuführen
  • den Zechenturm als Landmarke weiterhin zu beleuchten
  • Reisen/Fahrten anbieten, z.B. zu anderen Landesgartenschauen
  • Grünes Klassenzimmer um Kinder weiterhin mit einzubinden
  • urbanes Gärtnern zu organisieren, unterstützen, fördern
  • Fortführung der Alltagsmenschen im Stadtgebiet
  • Fertigstellung der Bahnverbindung RE 44 viel eher als 2026
  • Kalli soll weiter eingesetzt werden bei Stadtfesten etc.

 

Perspektive

Der Vorstand wird in der nächsten Sitzung alle Ideen sichten und über weitere Meilensteine der Fördervereinsarbeit im nächsten Newsletter berichten.

Aus den Arbeitsgruppen

AG Pappelsee

Neues von der Bienenweide

Den ganzen Sommer über waren Mitglieder der Pappelseegruppe und weitere fleißige Helfer/innen auf der Bienenweide aktiv, denn die bienenfreundlichen Stauden und Pflanzen brauchen immer noch etwas Unterstützung, um sich gegen die Wildkräuter durchzusetzen. Im Oktober wurden zwei weitere Waldsofas, die privat gespendet wurden, aufgestellt. Jetzt können Besucher des Geländes auf den Waldsofas auf dem Hügel an der Bienenweide und in der Nähe der Boulebahn die letzten Sonnenstrahlen des Jahres genießen. Derzeit werden nach und nach hunderte von Blumenzwiebeln und etliche Stauden, die vorher auf dem LaGa-Gelände standen, verbuddelt. Im nächsten Frühjahr kann man sich dann nicht nur an den vielen blühenden Pflanzen erfreuen, auch zahlreiche Insekten haben wieder eine zuverlässige Nahrungsquelle.

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